11.05.2014

Das Ernestinum retten! – Jetzt!

Das Gezerre um das Gymnasium Ernestinum, eines der ältesten Gymnasien in Deutschland und ein pädagogischer Markstein des Landkreises Gotha, ist an politischer Verwilderung nicht mehr zu überbieten. Hierbei zeigt sich wieder einmal mehr als deutlich, wie wenig den Politikern der Zeitgeistparteien unsere Kinder sowie deren und damit unsere Zukunft wirklich wert ist. Und es zeigt sich, daß diese Damen und Herren nicht mehr in der Lage sind oder sein wollen auch nur ansatzweise noch in Generationen zu denken.

Anfang März wurde dem Gymnasium, dessen Direktor schon seit über 20 Jahren mit Hilfe des üblichen inflationären Geredes hiesiger Politprominenz eine Komplexsanierung versprochen wird, fast ein Dutzend Unterrichtsräume von der Schulverwaltung des Landkreises Gotha gesperrt. Es konnten drei Klassen der Klassenstufe 7 aufgrund von baulichen Mängeln wochenlang nicht mehr an ihrer Schule unterrichtet werden. Von anderen Schulklassen wiederum konnten sechs sogenannte Funktionsräume nicht genutzt werden. Hinzu kommt die allgemein bestens bekannte katastrophale bauliche Restsituation, wie die technisch völlig überalterten Heizungsanlage, eine in die Jahre gekommene und lebensgefährliche Elektroinstallation, verzogene undichte Fenster und Türen, abbröckelnder Putz und abblätternde Farbe. Selbst der Speiseraum ist so klein, daß die Schüler und Lehrer nur in Schichten essen können.

Erst im vergangenen Jahr ließ es sich der LK Gotha 150.000 Euro kosten, Planungsunterlagen für eine Komplexsanierung der Schule erarbeiten zu lassen.

Kostet die Sanierung womöglich dem Landkreis doch mehr als die veranschlagten 12,5 Mio. Euro? Wurde deshalb auf Initiative von CDU und SPD im Kreistag beschlossen, die Sanierung der Schule auf die Jahre nach 2017 zu verschieben? Wollen sich die politisch Verantwortlichen bis dahin nur noch zurücklehnen und im Angesicht des schleichenden Volkstodes auf weiter sinkende Schülerzahlen warten, um damit die Erübrigung dieses traditionsreichen Gymnasiums zu erklären? Ist die Schließung der Schule vielleicht sogar schon beschlossene Sache, weil man somit auch mindestens 12,5 Mio. Euro Ausgaben sparen kann? Warum wurde die Öffentlichkeit „zufällig“ zwei Wochen vor dem Zeitpunkt an denen Eltern ihre Kinder im Kreis Gotha an einem Gymnasium anmelden konnten von der Baufälligkeit der Schule informiert? Es bleiben Fragen über Fragen.

Leidtragende dieser politischen Kurzsichtigkeit sind aber wie so oft unsere Kinder, in diesem Fall die ca. 500 Schüler des Ernestinums. Diese scheinen allerdings, ganz im Gegensatz zu den Kreistagsmitgliedern der Alt-Parteien, bis zur letzten Leitersprosse für „ihre“ Schule kämpfen zu wollen, da diese ihnen offenbar sehr am Herzen liegt. Dies beweisen sie immer wieder mit zahlreichen kreativen Aktionen. Denn selbst die jüngsten der Klassenstufe 5 sammelten schon fleißig in der Stadt Unterschriften für die Sanierung ihrer Schule oder säuberten freiwillig ihr Schulumfeld, wie z.B. den direkt an den Schulhof angrenzenden Dreikronengraben. Dafür eine dicke 1 plus von uns.

Eine 6 minus dagegen bekommen die vorgeblich sozialen Wohltäter von CDU, SPD, BI, FDP aber vor allen Dingen die der Grünen und LINKEN, unter deren aktiver Entvölkerungspolitik letztendlich wir alle leiden müssen. Deshalb fordern wir von der NPD, endlich wieder eine gemeinwohlorientierte Sachpolitik statt volksvergessener Machtpolitik der etablierten Parteien! (nw)

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